Die diesjährige Schwarzwald-Tour I war von der Strecke her eine Wiederholung der Tour 2025 und war mit den Etappenzielen Überlingen, Sigmaringen, VS-Schwenningen, Schallstadt geplant.
Nach wenig verheißungsvollen Wetterprognosen stand kurzzeitig auch die Absage oder eine reine Städtetour mit den Autos in der Diskussion. Nachdem sich die Prognosen dann doch etwas freundlicher gestalteten, startete die Gruppe am 14. Mai am Hauptbahnhof in Freiburg. Zunächst war Titisee als Endpunkt anvisiert, wegen des Regens fuhr die Gruppe dann bis Hüfingen durch, wo der Regen tatsächlich aufgehört hatte. Nach einer ersten Stärkung im Cafè ging es dann auf den Rädern bei kühlen sieben bis acht Grad Celsius los. Über die Hügel der Baar ging es über den Hegau in Richtung Bodensee. Eine Pause am Hegaublick verhinderte die Durchfahrt durch eine heftige Gewitterwolke, die bei der Fahrt Richtung Engen dann nur für nasse Straßen und Spritznässe sorgten. Nach kurzer Rast an der Aachquelle, wo sich das Donauwasser für den Rhein entschied, ging es an Stockach regenfrei vorbei nach Überlingen. Dort war dann genügend Zeit für einen Bummel am See entlang, ehe das gemeinsame Abendessen in der Gaststädte zum faulen Pelz“ auf uns wartete. Für einen Teil der Gruppe ergab sich dann mit dem Abstecher in eine gnadenlos gefüllte Kneipe (Vatertag) gegenüber dem Hotel mit Musik und besonderer Atmosphäre einen kommunikativen Abschluß des Tages zu erleben.
Der zweite Tag startete bei gutem, wenn auch kühlem Wetter vom Bodensee in Richtung Linzgau. Da bei einer Teilnahmerin die Elektronik der Schaltung ihren Dienst verweigerte, galt es durch die Pkw-Begleitung zunächst einen Fahrradladen in Pfullendorf anzusteuern. Dort konnte fachmännisch geholfen und die Fahrt mit dem Rad konnte nach einer gemeinsamen Pause der ganzen Gruppe in Pfullendorf fortgesetzt werden. Über Mengen ging es über die Dörfer in Richtung Sigmaringen, wo die Gruppe die letzten fünf Kilometer dann doch noch im Regen absolvieren mußte. Zum Gang in die Stadt zum Restaurant war der Regen wieder zu Ende und die gute Einkehr in der Gaststätte „Zur Donau“ rundete den Etappentag positiv ab.
Am dritten Tag stand die Fahrt durch das landschaftlich herausragende obere Donautal an. Zunächst bei Trockenheit gab es unterwegs zwei kurze Schauer, die aber durch die gute Ausrüstung an der Person oder im Begleitfahrzeug problemlos bewältigt wurden. Entlang der Donau erreichte die Gruppe in Tuttlingen ein gut temperiertes Bäckerei-Cafè, dessen Aufenthalt bei den bescheidenen Aussentemperaturen allen von innen und außen gut tat. Nächstes Zeil war die in Europa bekannte Inliner-Arena in Geisingen, die den meisten Teilnehmern nicht bekannt war, bevor es über Bad-Dürrheim zum Etappenziel Schwenningen ging. Auch hier konnten wir die Verpflegung im Restaurant „La Perla“ als empfehlenswert bewerten und einen Absacker in einer Bar auf dem Heimweg zum Hotel rundete den dritten Etappentag positiv ab.
Die vierte Etappe konnte die Gruppe bei bestem Wetter über die Dörfer in Richtung Vöhrenbach starten. Dennoch gab es unterwegs einen kurzen Schauer zu bewältigen. Über Vöhrenbach, Furtwangen ging es ins Hexenloch mit kurzem Stopp an der Hexenlochmühle. Die Berge waren bewältigt und es galt nun die Abfahrt durch Simonswälder Tal zu genießen, ehe die Torten im Märchencafè zu einem Stopp zwangen. Entsprechend gestärkt und die Sonne bei angenehmen Radlertemperaturen genießend machte sich die Gruppe auf die letzten 30 Kilometer zum Ausgangspunkt in Schallstadt. Es wurden in diesen vier Tagen keine sportlichen Höchstleistungen absolviert, galt es doch gemeinsam als Vereinsgruppe durch eine bisher nicht bekannte Landschaft zu radeln und die gemeinsame Zeit zu genießen. Die Rückmeldungen nach der Rückkehr zeigten, dass dieses Tour-Ziel voll erreicht wurde. Roland hat die Radlergruppe mit vorbereiteter Navigation sicher geführt, Gerhard hatte geplant und begleitete die Gruppe mit dem Fahrzeug.
Gerhard Beck






