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Mittwoch, 2018-11-21

Projekt Senegal

Unser Verein unterstützt seit 2009 ein Dorf im Senegal (Afrika).

Abdoulaye ein treues Mitglied unseres Vereins stammt aus diesem Dorf. Er lebt schon seit vielen Jahren in Deutschland. Seine Familie - Frau und Kinder - leben im Senegal. Einmal jährlich fährt er in seine Heimat , mit einem Spendenpaket unseres Vereins. Da Abdoulaye vor Ort (als Einheimischer) ist, kommen alle Spenden den Menschen in diesem Ort direkt zu Gute.

2009/2010 begann unser Projekt

Im Dezember 2009 reiste Abdulaye zum ersten Mal mit einem Spendenpaket unseres Vereins in seine Heimat.

Mit dem Geld wurde ein Schulraum (Strohhütte) für die 2te Klasse gebaut, eine Tafel, Bänke und Schulkleidung angeschafft.

 

2010 / 2011 Ein neues massives Schulhaus

Wieder reiste Abdulaye mit einem Paket unseres Vereins in seine Heimat.

In diesem Jahr wurde ein neues Gebäude für die 1ste Klasse gebaut. Diesmal nicht nur aus Stroh, sondern massiv mit Betonsteinen.

Wie man auf den Bildern sieht, profitieren auch die Menschen im Dorf von unseren Spenden, denn die Mausersteine werden selbst von den Menschen im Dorf hergestellt.

Die leuchtenden Augen der Kinder sind dann der größte Dank.

2011 / 2012 Die Schule wächst

Vor der Abreise wurde Abdulaye von unserem Präsident Gerhard Beck und unserem Sportwart Roland Stapf eine beachtliche Summe übergeben.

Da die Kinder im Dorf größer wurden und neue nachkammen wurde in diesem Jahr das 3te Schulhaus bebaut. Dieses Gebäude brauchte man für die 3te Klasse.

An dem Strahlen der Kinderaugen konnte man die Freude über das neue Gebäude erkennen. Dies ist bei einem solchen Projekt der größte Dank.

 

2013 / 2014 Auch Schulmaterial und Toiletten sind wichtig

Eine Schule muss auch schön aussehen und es muss alles seine Ordnung haben. Auch im Senegal. 

Deshalb wurde in diesem Jahr von unseren Spenden die 3te Klasse verputzt, neue Toiletten gebaut und das Schulmaterial fürs ganze Jahr angeschafft.

Unserem Verein hat es wieder viel Freude bereitet, als wir nach Abdulayes Rückkehr die Bilder sahen und vor allem das DANKE-Bild.

2014 / 2015 Hilfe zur Selbsthilfe

 

In diesem Jahr war das Paket groß und wir konnten mehrere Projekte gleichzeitig verwirklichen.

Als Abdulaye letztes Jahr in seiner Heimat war erkrankte ein Junge an eine Krankheit die seinen Arm befallen hat. Also beschlossen wir kurzer Hand die Operation zu finanzieren. Die Operation war erfolgreich und dem Jungen geht es wieder gut.

Mit dem restlichen Geld konnten wir noch den Baustart für das Haus der Lehrerin, Schulmaterial und die Reparatur der Bänke unterstützen.

Zum Schluss blieb dann auch noch was übrig und um unserem Projekt noch etwas mehr Nachhaltigkeit zu verleihen, gründete Abdulaye mit dem restlichen Geld einen Verein "Hilfe zur Selbsthilfe".

2016 / 2017 Die Schule nimmt Fahrt auf

In der Zwischenzeit wurde das Haus mit den 2 Räumen für die beiden Lehrer (Mann + Frau) vollständig fertig gestellt. Es gibt auch eine separates Toiletten Häuschen außerhalb des Hauses. Dies deshalb außerhalb, weil es keine Kanalisation im Dorf gibt und die Fäkalien in eine –Sickergrube laufen. Strom und auch Wasserleitungen wurden jetzt verlegt.

Die Lehrerin verzichtete auf den Einzug in das Haus und blieb bei ihrer Gastfamilie. Dadurch konnte der Lehrer seine Ehefrau ins Dorf holen. Er wohnt dort mietfrei und muss nur den Verbrauch von Strom und Wasser bezahlen. Dafür kümmert er sich auch nach Schulschluss um die Kinder, macht Hausaufgaben mit ihnen und hilft den Familien bei der “Erziehung“. Die Eltern hätten gar nicht die Möglichkeit  Schulaufgaben mit ihren Kindern zu machen, da die allermeisten keine Schule besuchten.

Das ganze Anwesen wurde mit einer Mauer umsäumt. Die Gesamtkosten für das Anwesen liegen bei ca. 3000 Euro !!! 

Zu den drei Klassenzimmer, welche durch die RSG finanziert wurden, kamen 2 weiter hinzu, die durch Gelder des Staates gebaut wurden. In den 4 derzeit benutzten Klassenzimmer werden pro Klasse zwischen 20-25 Kinder unterrichtet. Der fünfte Raum wird als Kindergarten benutzt. Alle kleinen Kinder wollen morgens mit zur Schule, da sich die gesamte Jugend des Dorfes dorthin aufmacht.

Mit dem noch zur Verfügung stehenden Geld wurde für das Schuljahr 2016/17 Schulmaterial gekauft. Des Weitern fanden für anstehende Prüfungen Vorbereitungskurse für die Kinder an. 3 Dorfschulen organisieren dies abwechselnd. Dadurch fallen für unser Dorf Transportkosten und Verpflegung der Kinder für den Tag außerhalb der Dorfgemeinschaft an. 

Wie Abdoulaye berichtete zahlen jetzt alle Männer des Dorfes die eine Arbeit haben im Jahr 15, - € in die Kasse des Fördervereines ein, auch die Männer die im Ausland leben und arbeiten. Den Frauen bleibt es überlassen was sie entbehren können.

Vorsitzender des Fördervereines ist ein Professor der sehr akribisch genau mit dem Geld umgeht.

So wurde dem Vorstand der RSG eine genaue Kostenaufstellung übergeben, welche die Ausgaben darlegt.

Ausblick für 2018

Geplant ist die Schule komplett (5 Klassenzimmer und Toiletten) mit eine Mauer zu umgeben. Wasser soll gelegt werden. Ziel ist es dann einen Gemüsegarten innerhalb der Mauer für das Dorf anzulegen. Die Mauer dient dem Schutz vor wilden Tieren! Das Gemüse soll an die Dorfbewohner billig verkauft werden, die Verantwortlichen entlohnt werden und der Gewinn in die Kasse des Fördervereins fließen.

Auf lange Sicht soll ein Fahrzeug für den Krankentransport für das Dorf angeschafft werden. Oftmals kommt Hilfe für Verletzte und Kranke zu spät…!

2018 Gemeinschaftliche Küche für Lehrer

 

Wie immer wurden für das kommende Schuljahr die Bücher, Hefte etc. gekauft. Neue Schulbänke wurde gefertigt und für das schon bestehende Lehrerhaus wurde ein Küchenraum gebaut. Dieser ist etwas abgesetzt von den Wohnräumen. Auf unser Fragen berichtetet Abdoulaye, dass es im Dorf ja keine Kanalisation gibt. Deshalb wurden auch die Toiletten für die Schule etwas abgesetzt mit einer Sickergrube errichtet.

Bislang kochte die Frau eines Lehrers immer im Freien vor der Tür. Nun gibt es eben für die beiden Lehrer eine gemeinschaftliche Küche. Das Anwesen wurde mit einer Mauer umgeben.

Wie schon berichtet soll in Zukunft das ganze Schulareal mit einer Mauer umgeben werden, um dann die freie Fläche für den Anbau von Gemüse zu nutzen. Die Mauer ist nötig, da sonst wilde Tiere alles weg fressen würden.